Komplett gesperrt werden musste die Donau-Straße B3 bei Spitz in der Wachau am Donnerstag gegen 10 Uhr. Auch die B33 am gegenüberliegenden Donauufer ist nach dem verheerenden Murenabgang Anfang Juni bei Aggsbach-Dorf nicht passierbar. Es kam vorübergehend zu längeren Staus.
Zwischen Spitz und Schwallenbach im Bezirk Krems am nördlichen Donauufer ereignete sich Donnerstagvormittag vermeintlich ein Steinschlag. „Da am gegenüberliegenden Ufer auch die B33 zwischen Aggsbach-Dorf und Aggstein gesperrt ist, sind beide Verbindungen zwischen den Donaubrücken bei Melk und Mautern nicht durchgängig passierbar“, teilt der ÖAMTC mit. In vielen Fällen könne man nur sehr großräumig ausweichen, heißt es.
Nach einer Stunde wurde die Sperre wieder aufgehoben. Grund dafür war ein Missverständnis: Die dort installierte Ampelanlage am Nordufer der Wachau war laut Polizei in beiden Richtungen auf Rot gestellt. Ursache dürfte ein Stromausfall gewesen sein. Nach rund einer Stunde war die B3 wieder befahrbar. Dennoch kam es kurzfristig zu längeren Wartezeiten für die Autofahrer.
Verheerender Murenabgang Anfang Juni
Erst Anfang Juni erschütterte ein Murenabgang die Wachau. Bei Aggsbach-Dorf im Bezirk Melk donnerten 13.000 Kubikmeter Gestein auf die B33. Seither ist die Straße nicht befahrbar, diverse Umleitungen wurden eingerichtet.
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