Draßburg war vor Kurzem das Ziel einer Profi-Bande: Es ereigneten sich Einbrüche in zwei aufeinanderfolgenden Nächten. Die Ermittlungen laufen mittlerweile auf Hochtouren.
Gezielt und dreist ging eine Einbrecherbande in Draßburg vor. Schon in der Nacht auf Sonntag schlugen unbekannte Täter im Bauhof zu. Sie hatten es auf spezielle Arbeitsgeräte wie eine Flex und Akkus abgesehen. Kettensägen und gelagerte Einsatzausrüstung der örtlichen Feuerwehr ließen die Kriminellen unbeachtet liegen. Am Sonntagnachmittag wurde der Coup entdeckt und gemeldet.
Mit Bergesatz eingebrochen
Nicht einmal 24 Stunden später kehrte vermutlich dieselbe Bande nach Draßburg zurück. Mit einem Bergesatz, der von einem Coup in Oberösterreich stammen könnte, drangen die Täter am Montag gegen 2.30 Uhr in die Filiale des Postpartners auf dem Hauptplatz ein.
Übers Dach in den Innenhof
„Die Kriminellen dürften über das Dach in den Innenhof gelangt sein, um dort eine Scheibe einzuschlagen und in die Räumlichkeiten des Postpartners einzusteigen“, hieß es in einer ersten Reaktion aus der 1230-Einwohner-Gemeinde, als die Ermittlungen des Landeskriminalamtes bereits auf Hochtouren liefen. Ziel der Täter war der Geldautomat des Postpartners.
Der Safe, in dem sich die Euro-Banknoten befinden, ist offensichtlich mit dem erbeuteten Bergesatz geknackt und geplündert worden. Wie viel Geld die Bande an sich raffen konnte, war zu Beginn der Erhebungen unklar.
Großfahndung im Bezirk Baden
Eine Großfahndung sorgte Montagnachmittag für einen spektakulären Einsatz. Die Polizei verfolgte die mutmaßlichen Einbrecher auf der A2 im Bezirk Baden (NÖ). Ein Helikopter des Innenministeriums kreiste über Leobersdorf und Enzesfeld-Lindabrunn. Ob es sich tatsächlich um die gesuchte Profi-Bande gehandelt hat, stand zu Redaktionsschluss noch nicht fest.
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