Die Diskussion um den Bau des Fernpasstunnels geht munter weiter. Am Dienstag fand in Biberwier eine Info-Veranstaltung dazu statt. Einen Tag später war der Gemeinderat am Zug.
Im beschaulichen Außerferner Dorf Biberwier waren die vergangenen zwei Tage dank geplantem Fernpassscheiteltunnel ungewöhnlich turbulent. Am Dienstag gab es eine Info-Veranstaltung des Landes zum „Fernpasspaket“ mit dem Eklat, dass „Auswärtige“ da nichts zu suchen hätten.
BM Harald Schönherr, gleichzeitig auch Geschäftsführer der Reuttener Bezirks-ÖVP, setzt sich linientreu für den Fernpasstunnel und die dazugehörigen Mautpläne ein.
Am Mittwoch wurde abgestimmt
Im elfköpfigen Biberwierer Gemeinderat hat seine Liste mit 6:5 die Oberhand. Dies wurde einen Tag später auch essenziell, denn bereits am Mittwoch mussten die Mandatare abstimmen, ob die Gemeinde für die Realisierung der umstrittenen Pläne dem Land die notwendigen Grundstücke verkauft bzw. via Servitut überlässt. Nach eineinhalb Stunden intensiver Diskussion stimmte das Dorfparlament mit 6:5 für die Zurverfügungstellung der benötigten Flächen.
Allerdings werde man begleitend einen zivilrechtlichen Vertrag erstellen lassen, der die zahlreichen Zugeständnisse des Landes garantieren soll.
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