Die Zuschauer an der Stamford Bridge bekamen eine verrückte erste Hälfte geboten, innerhalb von sechs Minuten gab es gleich drei Elfmeter: Zuerst scheiterten jedoch Stokholm an Chelsea-Goalie Cech (32.) sowie Hazard an Nordsjälland-Tormann Hansen (35.). Hand-Strafstoß Nummer drei verwertete schließlich David Luiz souverän ins Kreuzeck zum 1:0 für die Londoner (38.). Noch vor der Pause erhöhte Torres auf 2:0 (45.+2).
19 Sekunden nach Wiederbeginn sorgte John für den Anschlusstreffer, dann machten die "Blues" aber kurzen Prozess, feierten dank Toren von Cahill (51.), Torres (56.), Mata (63.) und Oscar noch ein Schützenfest. Der komfortable Erfolg, der erste unter Neo-Trainer Benitez im vierten Pflichtspiel, war aber zu wenig. Juve ging aufgrund eines Eigentors von Kucher (56.) in Donezk als Sieger vom Platz und steht mit den bereits davor qualifizierten Ukrainern im Achtelfinale.
Celtic zieht mit Barca ins Achtelfinale ein
In Gruppe G sicherte sich Celtic Glasgow als zweites Team hinter dem FC Barcelona den Aufstieg. Gegen Spartak Moskau roch es nach Toren von Hooper (21.) sowie Ari (39.) lange nach einem Unentschieden, ehe Commons die Schotten mit einem via Latte verwandelten Elfmeter in der Schlussphase zum Sieg schoss (81.).
Benfica Lissabon blieb trotz eines passablen torlosen Remis im Camp Nou gegen eine gegenüber der letzten Champions-League-Partie an allen Positionen veränderte Barca-Elf auf der Strecke. Den vor der Pause drückend überlegenen Portugiesen fehlte die Effizienz, Lima traf etwa die Stange (32.). Nach der Einwechslung von Messi in der 58. Minute wurden die Katalanen gefährlicher, blieben aber ebenso ohne Torerfolg. Und Messis Kurzeinsatz rächte sich in der Schlussphase: Der Superstar zog sich nach einem Zusammenstoß mit Benfica-Goalie Artur wohl eine Knieverletzung zu und musste vom Feld gebracht werden.
"Gala" dank besseren direkten Duells vor Cluj weiter
Das dritte freie Aufstiegsticket ging an Galatasaray Istanbul. Nach dem 1:0 für Braga von Mossoro (32.) glich Burak Yilmaz (58.) mit seinem sechsten Champions-League-Tor aus, und Aydin Yilmaz (78.) fixierte gar noch den Auswärtssieg.
Damit wurde verhindert, dass erstmals ein rumänisches Team im Achtelfinale steht. Cluj nutzte aufgrund des schlechteren direkten Gruppe-H-Vergleichs mit Istanbul auch ein 1:0-Sieg bei einer B-Formation von Manchester United, den Alberto (56.) mit einem herrlichen Weitschusstor fixierte, nichts.
Alaba-Tor bei Bayern-Sieg
Die Bayern setzten im Hinblick auf die kommenden Aufgaben in der Meisterschaft auf Rotation. Die Münchner schafften allerdings trotzdem einen vollen Erfolg, setzten sich gegen BATE Borisow verdient mit 4:1 durch - als Belohnung gab es den Gruppensieg. Gomez (22.), Müller (54.), Shaqiri (66.) und Alaba, der in der 64. Minute eingewechselt wurde und einen Links-Drehschuss im Strafraum im Tor unterbrachte (83.), waren für den Sieg verantwortlich. Boateng sah nach einem Foul zu Recht Rot (51.), bei den Gästen musste Polijakow vorzeitig duschen gehen (69.), Filipenko gelang nur der Ehrentreffer (89.).
Im Parallelspiel behielt der zweite Aufsteiger Valencia in Lille mit 1:0 die Oberhand.
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