Für 19 Polizeischüler und 96 dienstführende Polizisten, die ihre weiterführende Ausbildung abgeschlossen hatten, gab es am Freitag in der Landespolizeidirektion Linz die Ausmusterungsfeier. Innenminister Gerhard Karner, Landeshauptmann Thomas Stelzer und Polizeichef Andreas Pilsl gratulierten den Absolventen, die auf einer der 130 Inspektionen in OÖ Dienst verrichten werden.
In der Landespolizeidirektion OÖ fand am Freitag die Ausmusterungsfeier eines Polizeigrundausbildungslehrgangs und von drei E2a-Grundausbildungslehrgängen mit insgesamt 115 Absolventen statt. An der Veranstaltung nahmen unter anderem der aus Wien angereiste Bundesminister Gerhard Karner, Landeshauptmann Thomas Stelzer und Landespolizeidirektor Andreas Pilsl teil.
Vor Beginn der Feier verkündete Karner, dass bis Ende des Jahres österreichweit 2500 Polizeischüler (davon mehr als 300 in Oberösterreich) ihre Ausbildung beginnen werden. „Die Ausbildungsoffensive wird konsequent fortgesetzt“, versprach der Minister.
Technische Aufrüstung
Die 130 Polizeiinspektion sollen sukzessive auch technisch modernisiert und aufgerüstet werden. An die Beamten werden 1800 Smartphones der neuesten Generation ausgegeben. „Damit schaffen wir mobile Polizeiinspektionen“.
Weiters sollen zur Eigensicherung der Polizisten 450 Körperkameras ausgegeben werden, und in den Inspektionen wird WLAN flächendeckend ausgebaut. Bereits in den Monaten Juli und August werden die ersten 20 Dienststellen (auch in Oberösterreich) damit ausgerüstet. Karner: „Eine moderne, schlagkräftige Polizeiarbeit ist wichtig für die Bürger. Wir werden weiter intensiv investieren.“
Vorkehrungen bei Fußball-EM
Im Zusammenhang mit der beginnenden Fußball-EM in Deutschland kündigte der Minister verstärkte Grenzkontrollen an. „Es werden zahlreiche Fangruppen aus anderen Ländern durch Österreich durchreisen.“
Auch bei den Public Viewing-Locations sollen die Sicherheitsvorkehrungen entsprechend erhöht werden. „Sowohl eine sichtbare als auch verdeckte Präsenz unserer Beamten ist geplant, weil sportliche Großereignisse natürlich besondere Herausforderungen im Sicherheitsbereich nach sich ziehen.“
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