Schwarz und Grün kriegen sich zum viel diskutierten Salzburger Verkehrsprojekt in die Haare. Eigentlich ist nur die SPÖ gegen die Verlängerung der Lokalbahn.
Alle Salzburger Parteien mit Ausnahme der SPÖ sind für die unterirdische Verlängerung der Salzburger Lokalbahn, dem S-Link. Einigkeit herrscht in der Landeshauptstadt, dass eine Bürgerbefragung entscheidend sein soll. Die letze Befragung war laut dem Landeslegisten wie berichtet allerdings rechtswidrig. Jetzt ist ein Streit entbrannt, welche Alternative zum S-Link es geben soll, falls dieser nicht kommt. „Ich bin der Meinung, dass es keinen gleichwertigen Plan B geben kann. Wir werden eine Alternative vorstellen, aber das ist nicht meine alleinige Aufgabe“, sagt Verkehrsstadträtin Anna Schiester (Grüne).
Das sorgt vor allem bei der ÖVP für Kopfschütteln – sowohl in der Stadt wie auch im Land. „Anstelle eines gesamthaften Plans sollen nun die seit vielen Jahren bekannten grünen Träumereien wie z.B. eine Citymaut durchgedrückt werden“, sagt VP-Klubobfrau Delfa Kosic. Die Bürgerliste kontert: Der Fahrplan sei klar, nur die ÖVP nicht.
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