Zwölf Rettungsstollen sollen die Sicherheit in dem fünf Kilometer langen Schmittentunnel deutlich erhöhen. Der Rohbau des ersten Abschnitts ist bereits fertiggestellt. Der Abschnitt wird Mitte des Jahres in Betrieb gehen. 2027 beginnt der nächste Teil.
Die Belastung für die Anrainer war hoch. Rund ein Jahr lang haben die Sprengarbeiten für die neuen Flucht- und Rettungsstollen im Schmittentunnel in Zell am See angedauert, mehr als 1100 Sprengungen wurden durchgeführt. Jetzt ist der Rohbau des Abschnitts Nord von Maishofen bis zum Schmittengraben auf einer Länge von 1,8 Kilometern fertiggestellt. Benützbar sollen die Rettungswege noch heuer im Sommer sein.
„Wie wichtig gerade die Tunnelsicherheit in Salzburg ist, hat Anfang des Jahres der Unfall am Beginn des Brentenbergtunnels auf der A10 bewiesen. Den Schmittentunnel nutzen rund sechs Millionen Fahrzeuge jährlich“, sagt Landesvize Stefan Schnöll (ÖVP).
63.000 Kubikmeter Gestein wurden in dem ersten Abschnitt aus dem Berg geholt. Ein Güterzug hätte damit eine Länge von zwölf Kilometern. Fünf neue Flucht- und Rettungswege wird es in dem Abschnitt geben.
Ab dem kommenden Jahr starten die Arbeiten am Abschnitt Mitte/Süd auf einer Länge von 2,5 Kilometern. Die Arbeiten werden von der anderen Tunnelseite von Schüttdorf aus durchgeführt. „Die Gesamtfertigstellung ist für das Jahr 2030 geplant. Der jetzige Abschnitt konnte genau im Zeitplan abgeschlossen werden“, so Schnöll. Insgesamt investiert das Land Salzburg in die zwölf Stollen mehr als 76 Millionen Euro.
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