Besucher verzweifeln seit Monaten beim bargeldlosen Parkplatz beim Elisabethinen-Spital. Denn das System ist sehr kompliziert. Die „Krone“ machte den Lokalaugenschein, gibt einfache Ausfahrttipps.
Die Misere des neuen Bezahlsystems am Parkplatz des Elisabethinen-Spitals in Klagenfurt dauert schon lange. Zahlungen sind, wie berichtet, nur bargeldlos möglich. Mit dem Smartphone musste ein QR-Code gescannt werden.
Das hatte die Parkplatz-Betreiberfirma Goldbeck so eingeführt. Viele, die im Krankenhaus Termine haben oder Besuche machen, sind daran verzweifelt. Denn das System ist sehr kompliziert. Für zahlreiche ältere Menschen ist es deswegen fast unmöglich, die Kurzparkzone zu nutzen.
Auch das Krankenhaus ist über die Lage unglücklich, hat mit der Abwicklung aber nichts mehr zu tun, denn der Parkplatz wurde verkauft. Nach Aufregung gibt es nun einen einfacheren Weg, ohne Stress hinauszukommen.
Schilder sollen ignoriert werden
Am Areal stehen zwar weiterhin viele Schilder mit Hinweisen wie „Zahlung nur per Handy möglich!“ – Kunden sollen sie aber ignorieren. Das stimmt nämlich nicht. Die „Krone“ teilt Ihnen mit, wie auch ältere Menschen die Gebühr einfacher zahlen können: Pro Stunde kostet der Parkplatz übrigens zwei Euro.
Die Einfahrt erfolgt unproblematisch, dabei wird das Nummernschild automatisch erfasst – Lenker brauchen auf keinen Knopf zu drücken, sie bekommen auch kein Ticket.
Nummernschild eingeben
Nach der Benutzung des Parkplatzes müssen die Autofahrer beim Kassa-Automaten einfach ihr Nummernschild eingeben. Dann wird die Höhe der Gebühr errechnet. Zum Schluss muss der Betrag direkt am Automaten mit der Bankomatkarte bezahlt werden. Dann können die Lenker den Parkplatz verlassen.
Im Krankenhaus gibt es immer noch viele Beschwerden. Doch Goldbeck will nun keine Änderungen mehr machen und betont ausdrücklich, dass das kein Parkplatz für das Krankenhaus sei.
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