Was wie ein Witz-Urteil klingt, wurde für den wegen Körperverletzung angeklagt gewesenen Skandal-Profi Jérôme Boateng vor Gerichten in München bereits Realität. Dank seines Vertrags beim LASK könnte sich das Szenario nun bei einem neuen Prozess in dieser Causa in sehr ähnlicher Weise wiederholen.
Von nur 22.000 Euro Monatsfixum wird gemunkelt – keine Ahnung, ob diese Summe stimmt. Doch was immer Jérôme Boateng beim LASK verdienen wird: Im Vergleich zu früheren Gagen hat der 35-Jährige in Linz sicher einen Butterbrot-Vertrag unterschrieben. Dank dem er aber viel, viel Geld sparen könnte.
Klingt absurd, ist aber realistisch. Doch der Reihe nach: Zu allererst muss betont werden, dass für den 35-Jährigen nach wie vor die Unschuldsvermutung gilt. Auch wenn Boateng in München wegen Körperverletzung schon zweimal zu Millionenstrafen verknackt wurde, ehe das Letzturteil wegen eines Formalfehlers aufgehoben wurde. Weshalb die von Sherin Senler – sie ist die Mutter von Boatengs 2011 geborenen Zwillingen – erhobenen Gewaltvorwürfe ab 14. Juni neu verhandelt werden. Damit zum dritten Mal:
Klingt, als hätte sich das Strafmaß reduziert. Doch in Wahrheit war sogar das Gegenteil der Fall! Trotz der um 600.000 Euro geringeren Strafe hatte sich das Strafmaß verdoppelt!
Erklärung: Als Bemesssensgrundlage für die Tagsätze dient das Gehalt – und Boateng hatte 2022 nach seinem Wechsel zu Lyon weniger verdient als davor beim FC Bayern. Und im Falle einer neuerlichen Verurteilung sollten sich die Tagessätze dank des LASK-Vertrags nochmals deutlich reduzieren.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.