Unser Klima wird immer mediterraner. Kein Wunder, dass jetzt hier auch Oliven wachsen.
Die Betriebe, die Olivenhaine anlegen werden immer mehr. Einer, der ebenfalls glaubt, dass Oliven bei uns gedeihen können, ist Chris Weinert aus Gols. Der gebürtige Deutsche lebt seit einigen Jahren im Bezirk Neusiedl am See und hat 2023 angefangen im größeren Stil Gemüse anzubauen.
Er führt eine Marktgärtnerei mit dem Namen „Gartenkiste“ und hat sich im Vorjahr auch mit zwei Mitstreitern zusammen getan. Gemeinsam mit Paul Reiner und Clara Heinrich sind sie die „SeeWinkelgärten“. Noch gibt es nur Paradeiser, Paprika und anderes Gemüse. Geht es nach Weinert, kommen Oliven aber definitiv dazu.
70 Baume zwischen ein und fünf Jahren
Grund seiner Begeisterung für die mediterrane Steinfrucht ist ein Vortrag von David Schopper von „Pannolio“. Schopper beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Olive und hat auch eine Genossenschaft für die Olivenbauern in Österreich gegründet.
„Etwa ein Duzend Landwirte sind bereits Teil der Genossenschaft und Pflanzen mit uns gemeinsam Olivenbäume in den besten Weinlagen Österreichs aus, erzählt der Eisenstädter. Auch Chris Weinert ist hier dabei. Er hat in Mönchhof bis dato 70 Olivenbäume gesetzt. Der Großteil ist drei Jahre alt, einige wenige sind erst ein, ein paar fünf Jahre alt. „Ich habe drei winterharte Sorten und ein paar Versuchssorten gewählt“, schildert der Wahl-Golser. Mit einem ordentlichen Ertrag kann man bei den Bäumen mit rund sieben Jahren rechnen. „Die erste Ernte wird es aber schon heuer geben“, ist Weinert zuversichtlich. „Drei bis vier Gläser Oliven werden es heuer sicher schon werden“, schmunzelt er.
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