Bärenstarke Leistung von Österreichs HYROX-Top-Athlet Alexander Rončević! Der 33-jährige Wiener gewann das dritte Major-Rennen der Elite-15-Stars in Phoenix, Arizona, im State Farm Stadium, mit einer Zeit von 53:16 Minuten und lag damit nur eine Sekunde hinter seinem im Oktober in Hamburg aufgestellten Weltrekord.
In der NFL-Heimstätte der Arizona Cardinals lieferte Rončević erneut eine Machtdemonstration ab. Seit Oktober hatte Österreichs Hyrox-Aushängeschild kein Rennen mehr bestritten. Nach dem Major-Sieg in Hamburg, bei dem er sich bereits frühzeitig für die Weltmeisterschaft im Juni in Stockholm qualifizierte, stellte der ehemalige Schwimmer den Fokus bewusst auf intensives Training. Das zweite Major-Rennen im Februar in Las Vegas ließ er gezielt aus – eine Entscheidung, die sich bezahlt machte ...
Beim Kräftemessen der besten 15 Hyrox-Athleten der Welt setzte sich Rončević erneut eindrucksvoll durch. Er gewann mit 23 Sekunden Vorsprung auf den Australier James Kelly (53:39 Minuten), Platz drei ging an US-Athlet Rich Ryan (55:57).
Eigenen Weltrekord hauchdünn verpasst
Für kurze Zeit herrschte sogar Weltrekord-Spannung: Zunächst war unklar, ob Rončević seine in Hamburg aufgestellte Bestmarke von 53:15 Minuten unterboten hatte. Erst wenig später stand fest: Die Uhr blieb bei 53:16 stehen – eine einzige Sekunde hinter seinem Rekord.
Erster Sieg in den USA
„Es ist meine erste Vollzeit-Saison mit zwei Trainern. Ich fühle mich, als wäre ich auf einem anderen Level als in den früheren Saisons. Das ist etwas ganz Besonderes für mich, weil es mein erster Sieg in den USA ist. Das Teilnehmerfeld wird immer stärker“, strahlte der Wiener im Siegerinterview. Für den Triumph kassierte Rončević zudem 15.000 US-Dollar Preisgeld.
Hier können Sie das gesamte Major-Rennen nachsehen:
Vorfreude auf Wien nächste Woche
Viel Zeit zum Feiern bleibt allerdings nicht. Schon nächste Woche startet Rončević in Wien (6. bis 8. Februar, Messe Prater) und will dort vor allem in der Pro-Kategorie für Furore sorgen. „Für mich ist es immer besonders in Wien in meiner Heimat zu racen. Die Familie ist hier, die Freunde kommen. Ich freue mich sehr drauf“, sagt er im Vorfeld gegenüber Sportkrone.at.
Dabei blickt Rončević auch auf die rasante Entwicklung des Events zurück: „Es ist verrückt, das zu beobachten. Beim allerersten Event in Wien (2018, Anm.) waren 200-300 Teilnehmer, jetzt sind es einige Tausend“, so der Wiener. „Man merkt, dass der Ehrgeiz der Österreicher:innen größer geworden ist. Alle, die dort sind, wollen Gas geben. Es gibt aber trotzdem noch genügend Potenzial, dass das Event in Wien noch größer wird.“
WM-Titel im Visier
Nach dem Heimrennen richtet sich sein Fokus voll auf die Weltmeisterschaft. Diese steigt vom 18. bis 21. Juni 2026 in der Strawberry Arena in Stockholm. Das Ziel ist klar: Der Titel soll nach 2024 erneut nach Österreich gehen. „Das wäre natürlich ein schöner Saisonabschluss. Für mich geht es darum, wie sehr ich mich als Athlet in meiner ersten Vollzeit-Saison weiterentwickelt habe. Und natürlich schielt man als ehemaliger Weltmeister immer auf den Titel“, so Rončević.
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