Dreiste Betrügerin
Sturz im Supermarkt simuliert: 20.000 Euro Strafe!
Eine Britin, die einen Sturz in einem Supermarkt vortäuschte, um eine Entschädigung zu erhalten, ist knapp einer Gefängnisstrafe entgangen. Teresa Birch wurde am Freitag vor Gericht zu einer Geldstrafe von umgerechnet rund 20.000 Euro verurteilt, nachdem sie sich der Missachtung des Gerichts schuldig bekannt hatte.
Dreiste Aktion in einem Supermarkt in England: Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigten, wie Teresa Birch im Jänner in einer Filiale der Iceland-Supermarktkette scheinbar zu Boden fiel. Sie behauptete, sie sei in einen Unfall verwickelt gewesen, nachdem „ihr Fuß in den Schlaufengriff“ einer liegen gelassenen Tasche geraten sei. Birch forderte daraufhin eine Entschädigung in Höhe von rund 12.000 Euro für Verletzungen an ihrem rechten Knie und ihrer linken Hand.
Der Supermarkt lehnte jedoch jegliche Haftung ab und teilte die Überwachungsaufnahmen, die zeigten, dass Birch den Sturz inszeniert hatte. Birchs Anwälte zogen sich daraufhin aus dem Fall zurück, die Frau wurde selbst vor Gericht gestellt.
Bei der Urteilsverkündung sagte der Richter, dass Birchs Verhalten „völlig inakzeptabel“ gewesen sei. „Sie haben versucht, das Gericht zu täuschen, und versucht, den Supermarkt um viel Geld zu betrügen.“
Birch muss nun die Gerichtskosten in Höhe von 17.000 Pfund Sterling (rund 20.000 Euro) sowie eine Opferentschädigung zahlen.
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