Bei illegalem Ablagern
Italien droht Müllsündern mit Führerscheinentzug
Italien will schärfer dagegen vorgehen, wenn jemand seinen Müll illegal entsorgt. Mit einer neuen Verordnung drohen nun höhere Strafen für Umweltsünder – es können sogar der Führerschein entzogen oder das Fahrzeug beschlagnahmt werden.
Die Regierung in Rom hat eine Verordnung erlassen, mit der Verbrechen gegen die Umwelt wirksamer bekämpft und der Schutz der öffentlichen Gesundheit sowie der Umwelt gestärkt werden sollen. Die Strafen für das illegale Ablagern und die unbefugte Entsorgung von Abfällen werden verschärft.
Zusätzlich können ergänzende Maßnahmen verhängt werden, darunter der Entzug des Führerscheins, die Beschlagnahmung von Fahrzeugen sowie der Ausschluss von Unternehmen aus dem nationalen Register für Abfallentsorger, wenn sie gegen die Vorschriften verstoßen.
Analyse von Überwachungskamera-Videos
Zur Identifizierung von Tätern, die Abfälle aus Fahrzeugen heraus „entsorgen“, darf künftig Videomaterial aus Überwachungskameras verwendet werden. Unternehmen, die in umweltschädliche und insbesondere mit der organisierten Kriminalität verbundene Aktivitäten verwickelt sind, können unter gerichtliche Verwaltung gestellt werden.
15 Millionen Euro für heuer
Für das Jahr 2025 werden zunächst 15 Millionen Euro bereitgestellt, um die Entfernung illegaler Abfälle zu finanzieren und die ersten Sanierungsmaßnahmen einzuleiten. Weitere Mittel sollen in den Folgejahren zur Verfügung stehen.









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