„Bei einem Auto glaubt man ja schon, dass man viele Extras bei der Ausstattung hat, aus denen man auswählen kann, aber bei einer Küche gibt’s noch viel mehr Varianten“, sagt ewe-Küchen-Chef Andreas Hirsch. Die Ausstattungsvielfalt hilft Kunden dabei, die Kosten zu steuern. Wie die Welser den Überblick behalten.
„Mittelfristig müssen gestiegene Kosten in die Kalkulation einfließen. Zugleich sind wir selbst immer wieder aufs Neue gefordert, Produktivitätspotenziale auszuschöpfen.“ Das antwortet ewe-Chef Andreas Hirsch auf die Frage, wie der von ihm geführte Küchenhersteller aus Wels mit den Teuerungen umgeht.
Und wie reagieren Kunden darauf? Hirsch verweist auf einen enormen Spielraum: „Bei einem Auto glaubt man ja schon, dass man viele Extras bei der Ausstattung hat, aus denen man auswählen kann, aber bei einer Küche gibt’s noch viel mehr Varianten.“
Bei uns melden sich Kunden, die ihre Küche 25, 30 Jahre haben und einen Ersatzteil brauchen. Wir schicken den gerne. Bei einem Auto darf man nach so einer Zeit nicht mehr viel erwarten.
Andreas Hirsch, Geschäftsführer ewe Küchen
Von der Form über Materialien, die Arbeitsplatte bis hin zu den Geräten – „ein guter Planer hat irrsinnig viele Möglichkeiten, um clevere und günstigere Lösungen zu finden“, betont der 51-Jährige.
„Komplexität fordert“
Hirsch spricht von einer „Komplexität, die fordert“ und verrät: „Es gibt bei uns nichts auf Lager, keine Fertigteile. Jede einzelne Küche wird auf Auftrag individuell produziert.“
In einem durchschnittlichen Jahr werden 15.000 Modelle ausgeliefert. Wie das Unternehmen samt seinen 320 Mitarbeitern diese vielen Ausstattungsdetails managt? Ohne Digitalisierung und Automatisierung geht nichts: „Jeder Teil ist mit einem Barcode versehen, damit in der Produktion immer klar ist, wo dieser am Ende hingehört.“
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