Mit Platz 21 beim Rennen Eschborn-Frankfurt startete Klagenfurts Rad-Ass Marco Haller am Mittwoch in seinen zweiten Saison-Abschnitt. In dem er große Ziele hat: Der 33-Jährige will erst zur Tour de France und dann seine Premiere bei den Olympischen Spielen in Paris feiern.
Mit seinem ersten Saisonabschnitt war Klagenfurts Rad-Profi Marco Haller nicht wirklich happy. Platz 26 beim „GP Harelbeke“ war diese Saison das Maximum bei den Frühjahrs-Klassikern. „Ich war oft recht gut dabei, für ein Spitzenergebnis reicht es dann leider nicht. Mir würde es eigentlich mehr liegen, einem Topfahrer bis zum Ende hin zu helfen – aber den hatten wir bei Bora-Hansgrohe nicht. Daher war’s doch ernüchternd für mich“, bilanziert der 33-Jährige.
Neuer Formaufbau
Etwa eine Woche konnte Haller das Rad nach Paris-Roubaix zur Seite stellen – dann startete er wieder mit dem Training. „Jetzt geht der Aufbau wieder los – ich will mich in eine gute Form bringen“, betont der Edelhelfer. Denn Marco hat in den nächsten Monaten zwei ganz große Ziele: Die neunte Teilnahme an der Tour de France – und die Premiere bei Olympia in Paris.
Gerangel um Tour-Plätze
Auf der teaminternen Liste für die Tour ab 29. Juni stehen bei Bora aktuell zehn bis zwölf Fahrer. Die alle nur eine Mission haben: Der neue Rundfahr-Kapitän Primoz Roglic bekommt die volle Unterstützung. Haller: „Die Schweiz-Rundfahrt Anfang Juni ist eine gute Chance, mich zu beweisen.
Mini-Aufgebot für Österreich
Und dann träumt Haller von seiner olympischen Premiere. 2012 in London war er nicht berücksichtigt worden – in Rio und Tokio hatte das Profil nicht gepasst. Das wäre in Paris anders. „Das Rennen würde mir liegen, ich will da unbedingt starten.“ Allerdings hat Österreich nur zwei (!) Startplätze und zahlreiche Kandidaten.
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