Ziel der Verlegung in den Abend ist eine Attraktivitätssteigerung. Der Herren-Slalom, der im Weltcup bis zu 50.000 Zuschauer anlockt, kann bei der WM nicht als Flutlichtrennen ausgetragen werden, weil er als letzter Bewerb am 17. Februar auf dem Programm steht. Mit der Herren-Superkombination am Rosenmontag und dem Teambewerb am Faschingsdienstag hat man nun gleich zwei Bewerbe mit Abend-Entscheidungen, die es vielen Fans trotz der traditionellen und untertags stattfindenden Umzüge möglich macht, zur WM zu kommen.
Vorbereitungen laufen optimal
Nachdem kürzlich auch eine Entscheidung über den Abriss des Loop-Daches im Planai-Stadion gefallen ist, ist man in Schladming auch mit den Vorbereitungen auf Schiene. "Wir sind sogar vor der Zeit", betonte Hans Grogl vom Schladminger Organisationskomittee am Donnerstag. Ein Tag, an dem die Planai wegen des Wettersturzes erstmals mit Schnee angezuckert war. "Wir werden bereits Mitte Oktober mit dem Aufbau von Tribünen beginnen", berichtete Grogl.
Optimiert wurde über den Sommer auch der Start der Herren-Abfahrt auf der Planai. Dieser konnte bei der WM-Generalprobe, dem Weltcupfinale im vergangenen März, wegen Nebels nicht benutzt werden. Man hat ihn deutlich vergrößert, um noch mehr Einsicht sowie Platz für Zuschauer zu schaffen.
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