Zuletzt war er als Trainer des Amateur-Nationalteams im Einsatz – jetzt soll Goran Zvijerac Landesliga-Nachzügler Haitzendorf vor dem Abstieg retten.
Letzte Saison musste Goran Zvijerac mit Spratzern den Gang in die 2. Landesliga antreten. Nun ist der 49-Jährige in der vierthöchsten Spielklasse zurück. Und steckt schon wieder im Abstiegskampf: Der UEFA-Pro-Lizenz-Trainer beerbt beim Tabellenvorletzten Gerhard Wildpert. „Die Jungs haben Qualität, sind für mich eigentlich kein Abstiegskandidat“, so der Wilhelmsburger. Der nebenbei auch Teamchef ist. Richtig gelesen. Gemeinsam mit Kurt Stuck und Daniel Reiter betreute er zuletzt Österreichs Amateurnational-Team.
„Keine Ahnung, warum er noch nicht bei einem Zweitligisten spielt“
Für die rot-weiß-roten Unterhaus-Kicker gab’s ein Test-1:1 gegen Slowenien. Mit von der Partie: Das NÖ-Quartett Ruso (Schrems), Fischer (Leobendorf), der Neustädter Hölbing (Wr. Viktoria) und Olgun (Rohrbach). Letzterer rutschte erst kurzfristig in den Kader. „Ich habe Mehmet damals nach Spratzern geholt. Keine Ahnung, warum er noch nicht bei einem Zweitligisten spielt“, lobt Zvijerac, der selbst von Spielerberater Otto Hauptmann als Trainer empfohlen wurde.
„Wenn du dann auf dem Platz stehst und die Hymne hörst, dann ist das schon etwas Besonderes“, ging er in seiner Funktion voll auf. Wenngleich Kreativität gefragt war. „Wir haben uns alle auf dem Weg Richtung Laibach zum ersten Mal gesehen, uns bei einem Kaffee einen Schlachtplan überlegt.“ Ob er sich künftig eine Doppelfunktion vorstellen kann? „Klar! Im Sommer findet der Eurofeld-Cup statt, da wär ich gerne dabei.“
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