Der Tiroler Eishockey-Schiedsrichter Manuel Nikolic pfeift am Freitagabend (19.30) sein bereits 16. Finalspiel in der ICE Hockey League, zählt in der internationalen Liga zu den Besten seiner Zunft. Landsmann Andreas Huber schaffte in dieser Saison den Durchbruch, gilt als große Zukunftshoffnung.
Nikolic zählt seit Jahren zu Österreichs Top-Schiedsrichtern. Es ist seine 12. Saison in der ICE, die achte Finalserie. „Jetzt werde ich alt“, grinste der 34-Jährige, der am Freitagabend in Salzburg Spiel vier zwischen den Bullen und dem KAC leitet.
Mehr als 500 Liga-Spiele
„Solche Partien sind immer geil. Eine Aufregung ist dabei, aber irgendwann kommt auch Routine dazu“, meinte der Tiroler. Am 30. Dezember hatte er beim Match Innsbruck gegen Vorarlberg die Marke von 500 Liga-Spielen geknackt. 2016 war er von der American Hockey League für vier Spiele eingeladen worden. Eine große Auszeichnung.
Erfolgreiche Saison für Huber
Nikolic ist auch ein Mentor für Andreas Huber, der einen kometenhaften Aufstieg hinlegte. Die beiden tauschen sich im Laufe eines Spieljahres fast täglich aus. „Das schweißt zusammen. Ich habe auch mein erstes Playoff-Spiel mit ihm pfeifen dürfen. Es war eine sehr erfolgreiche Saison für mich“, sagte der junge Aufsteiger.
Der 26-jährige Innsbrucker schaffte den Sprung in die deutsche Profi-Liga DEL, feierte in der ICE sein Playoff-Debüt und wurde vom internationalen Verband IIHF für eine U20-WM in Großbritannien nominiert. „Nächstes Jahr möchte ich ins Finale kommen.“ Am Freitag ist Andi in Salzburg Zuschauer, geht’s für seinen Bruder Mario und die Bullen um den Ausgleich in der Serie.
Zwillingsbruder folgt nach
Auch sein Zwillingsbruder Rene ist schon als Schiedsrichter tätig, steigt nächste Saison in die Alps Hockey League auf. „Ich habe meine Möglichkeiten immer genutzt, zur richtigen Zeit performt. Das wünsche ich mir für ihn auch“, meinte Andreas Huber.
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