Jünger, frischer und digitaler will die Oberösterreichische Versicherung werden. Daher verpasste sich das von Othmar Nagl und Kathrin Kühtreiber-Leitner geführte Unternehmen einen neuen Markenauftritt. Auch der Slogan „Keine Sorgen“ hat ausgedient.
Alte Transparente werden zu Taschen verarbeitet; nicht mehr gebrauchte Werbeartikel wurden bei einem Mitarbeiter-Flohmarkt verkauft und der Erlös an die Krebshilfe gespendet; bei der Internetadresse kam’s zu einem Wechsel auf versich.at – „umgangssprachlich sagt man ja, dass man versichat ist, das passt also gut“, sagt Othmar Nagl.
Mit Vorstandsdirektorin Kathrin Kühtreiber-Leitner präsentierte der Generaldirektor der Oberösterreichischen Versicherung am Dienstag den neuen Markenauftritt des von Linz aus agierenden Unternehmens. „Wir wollen jünger und digitaler werden“, betont Nagl.
Geschätzte Werte
Kühtreiber-Leitner unterstreicht das und sagt: „Wir brauchen frischen Wind.“ Die „alte Dame“, wie man den mehr als 200 Jahre alten Versicherer gerne nennt, bekam mit Unterstützung der Agentur „Die Jungen Wilden“ ein neues Kleid verpasst. „Wir wollen uns aber nicht komplett verkleiden“, so Nagl. Schließlich werden die Werte der Oberösterreichischen Versicherung geschätzt – darauf wolle man aufbauen.
Slogan „Keine Sorgen“ hat ausgedient
Ausgedient hat dagegen der Slogan „Keine Sorgen“. Das neue Motto lautet ab sofort: „Du machst dein Ding, die Oberösterreichische versichert.“ Auch in der digitalen Welt sollen mehr Akzente gesetzt werden: Das eigene Kundenportal wird erst von knapp 70.000 der rund 456.000 Kunden genutzt. Die Lehrlinge gestalten nun einen TikTok-Kanal.
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