Via FPÖ-Pressedienst stellte Frau Schindl am Freitagvormittag klar: "Ich bedaure sehr, dass die Pfadfinder ein im Zuge der ORF-'Sommergespräche' verkürzt wiedergegebenes Zitat als Angriff auf ihre Organisation missverstehen. Dies stand zu keinem Zeitpunkt in meiner Absicht, da ich die Pfadfinder stets als anerkannte, honorige, gemeinschaftsstiftende Bewegung kennengelernt habe. Meine Aussage über die Pfadfinder ziehe ich daher komplett zurück."
"Aus dem Zusammenhang gerissen"
Besagter Satz sei im Zuge eines "langen Interviews" gefallen und aus dem Zusammenhang gerissen bedauerlicherweise missverständlich, so Schindl in doch bemerkenswert abgebrühter Polit-Sprache. Die Aussage habe in einer Art und Weise interpretiert werden können, in der sie nicht gemeint war. "Die Pfadfinder haben sich um die persönliche Entwicklung Zigtausender österreichischer Kinder und Jugendlicher verdient gemacht, und diese Leistung ist anzuerkennen", betont Straches Tante.
Wurzel des Konflikts war folgender Sager in Bezug auf die längst vergangenen "Wehrsportübungen" (Bild links) ihres freiheitlichen Neffen: "Ich glaub', wenn man die Pfadfinder anschaut, da sind oft schlimmere Spiele im Wald gespielt worden." Die Pfadfinder forderten nach dem am Montag ausgestrahlten ORF-Beitrag eine Entschuldigung und behielten sich gar rechtliche Schritte wegen "Rufschädigung" vor.
Im Übrigen hatten die Naturfreunde auch vom FPÖ-Obmann selbst eine "Entgegnung und Distanzierung" gefordert. Dass es diese geben wird, darf wohl bezweifelt werden. "Absurdistan lässt grüßen", war Straches Facebook-Seite dazu bereits zu entnehmen.
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