Das Dorfmuseum Mönchhof geht in die 35. Saison. Seit Ostersonntag kann man die 35 Häuser, die früher am Heideboden standen, wieder besuchen – samt einer Sonderausstellung.
Der Frühling ist eingekehrt im Dorfmuseum Mönchhof. Über die Wintermonate wurde diesmal – ausnahmsweise – nichts neu gebaut, dafür einiges renoviert.
„Wir gehen heuer in unsere 35. Saison“, erzählt Pepo Haubenwallner. „Da gibt es schon einiges, das wieder instand gesetzt und erhalten werden will.“ Außerdem hat der Mönchhofer, der seit 40 Jahren nicht nur alte Häuser und anderes aus der Zeit unserer Großeltern sammeln, eine Sonderausstellung gestaltet. „Mit Nadel und Faden – Schönes für daheim“ heißt sie.
„Im Stadl hängen an die 100 Deckchen mit den verschiedensten Sprüchen“, so Pepo. Und auch, wenn das Dorfmuseum erst wieder seit einer Woche offen hat, zeigt sich schon, dass die Leute davon begeistert sind. „Früher hat es überall diese Decken gegeben. Sie hingen hinter dem Ofen oder auch im Kasten. Unsere Besucher haben richtigen Spaß daran die verschiedenen Sprüche zu studieren. Und mich freut es, dass die Deckchen nicht in der Schublade verstauben!“
Richtig alte Exemplare sind da dabei. Ein Stück zum Beispiel stammt aus 1894, ein anderes aus 1914. Wer in die „einstige Welt“ unserer Großeltern und Urgroßeltern eintauchen möchte, hat bis Mitte November Zeit dazu. Ein Tipp und Fixpunkt im Jahr ist der Handwerkstag – heuer am 28. Juli. Altes Handwerk ererwacht da wieder zum Leben. Am 20. April wird übrigens zum „Kiebarett“ ins Kino geladen. Karten unter …02173/80642.
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