Das engste Titelrennen seit zehn Jahren hält Englands Premier League auch nach dem Sonntag in Atem. Neun Spiele vor Schluss liegt Liverpool zwei Punkte vor Arsenal bzw. drei vor Manchester City – viel offener könnte der Kampf kaum sein. Jürgen Klopp weiß, worauf es in Liverpool ankommen wird ...
„Der Erste ist immer Favorit. Der zweite Favorit ist Arsenal, wir sind der dritte“, brachte es ManCity-Coach Pep Guardiola nach dem 0:0 im Schlager gegen Arsenal auf den Punkt. Liverpools Jürgen Klopp will einfach „genießen“.
„Wenn wir das Ganze gemeinsam genießen, dann haben wir eine Chance“, erklärte der Deutsche, der nach neun Jahren bei den Reds im Sommer abtritt. „Wenn nicht, dann haben wir noch immer eine Chance, aber es wird viel schwieriger.“ Nervosität dürfe keine übermächtige Rolle spielen, sein Team sei dafür gerüstet. „Vor Jahren waren wir nervöser. Das ist lange her, aber es ist etwas, das wir über die Zeit entwickelt haben.“
Zittersieg gegen Brighton
Klopps Truppe war mit dem 2:1 gegen Brighton der Gewinner des Wochenendes, die Blicke aber vor allem auf den Kracher zwischen den Citizens und den Gunners gerichtet. Dabei zeigte Arsenal eindrucksvoll, dass man nicht nur schönen Offensivkick im Programm hat, sondern sich auch aufs Verteidigen versteht. Erstmals seit wettbewerbsübergreifend 58 Heimspielen erzielte Manchester City kein Tor.
Für Arsenal-Coach Mikel Arteta änderte das alles freilich nichts an einer Sache. „Sie sind meiner Meinung nach mit Abstand die beste Mannschaft der Welt“, sagte der einstige Assistent von Guardiola über City und streute dem ehemaligen Chef und spanischen Landsmann Rosen. „Sie haben den mit Abstand besten Trainer der Welt.“
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