Was für ein heißer Tanz auf dem Eis im Salzburger Volksgarten! Spiel fünf der Halbfinalserie zwischen den Eisbullen und Bozen hatte alles, was ein gutes Eishockey-Play-off-Spiel braucht. Am Ende entschieden die Gäste das Spiel mit 3:2 für sich und übernahmen somit die Führung in der Serie.
Vor dem ersten Puckdrop gab es gute Neuigkeiten für die Bulls. Topscorer Peter Schneider kehrte ins Aufgebot zurück. Der amtierende Meister startete mit viel Energie ins Spiel und nutzte auch gleich das erste Powerplay zur Führung. Rymsha traf zum 1:0. Aber auch Bozen war nicht schlecht im Spiel, scheiterte bei seinen Chancen aber meist an Salzburg-Goalie Tolvanen. Mit dem knappen Ergebnis ging es in die erste Drittelpause.
Auch in den Mittelabschnitt starteten die Bulls gut, vergaben aber die eine oder andere Möglichkeit – Nissners Schuss tanzte auf der Latte. So kam es, wie es kommen musste: Frigo traf zum 1:1. Die Partie schien dadurch eine Wende zu nehmen, doch just in der Drangphase der Südtiroler schlugen die Gastgeber in Unterzahl zu. Vier Sekunden traf Mario Huber nach einem Konter überlegt zum 2:1.
Tor nicht gegeben
Im Schlussdrittel überschlugen sich die Ereignisse. Salzburg jubelte über das vermeintliche 3:1, doch der Treffer von Sinn wurde wegen Torhüterbehinderung zurückgenommen. Direkt im Gegenzug kamen die Gäste erneut durch Frigo zum Ausgleich. Und es sollte noch bitterer für die Bulls kommen: Drei Minuten vor Schluss brachte Di Perna Bozen mit 3:2 in Front. Die späte Schlussoffensive des Meisters sollte nichts mehr bringen, es blieb bei diesem Ergebnis. Somit gingen die Italiener in der Serie mit 3:2 in Führung, die Eisbullen müssen am Samstag auswärts gewinnen, sonst ist die Saison vorzeitig vorbei.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.