In St. Oswald bei Haslach (OÖ) greifen Bewohner sprichtwörtlich zu Hammer und Meißel: Sie gründeten eine Genossenschaft mit bereits 160 Mitgliedern, die eine alte Schule zum Wirtshaus umbauen will – das Projekt ist kein Einzelfall. Ist dieses Modell in Zeiten des Wirtesterbens gar die Zukunft in den Gemeinden?
Vier Wirtshäuser luden in und um die 500-Seelen-Gemeinde St. Oswald bei Haslach früher zur Geselligkeit ein, aber das war einmal: Schon vor mehreren Jahren sperrte das letzte zu. Nun greifen die Bürger sprichwörtlich selbst zu Hammer und Meißel, um ein neues zu eröffnen. Sie gründeten rund um Bürgermeisterin Heidemarie Silber eine Genossenschaft, die ab April die ehemalige Schule zum „Steilstufenwirt“ umbauen will.
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