Seit Montag liegen ausführliche Ergebnisse zur Gswb-Prüfung vor, zu lesen in einem 167-seitigen Kontrollamtsbericht. Sie bestätigen einige Befürchtungen im Umgang mit den Mietern.
Der über 160 Seiten lange Bericht des Kontrollamts über Salzburgs größte gemeinnützige Wohnbaugesellschaft Gswb ist da – und der wirft sehr viele Fragen über die Geschäftsgebarung auf, etwa: Warum wurden einige Empfehlungen des Landesrechnungshof von 2017 bis heute nicht umgesetzt, warum gibt es keine Verhaltenskodex? Auch wird darin bemängelt, dass das oft gescholtene Ticketsystem für Kundenanfragen tatsächlich nicht alle Anfragen erfasst, also auch grundlegend überarbeitet werden müsse.
„Wenn der Bericht am 15. April im Kontrollausschusses auf der Tagesordnung steht, muss Gswb-Direktor Rassaerts Rede und Antwort stehen. Solange er im Amt ist und ein fürstliches Gehalt bezieht, ist das sein Job“, fordert der neue Vizebürgermeister Kay Dankl (KPÖ Plus). Es dürfe nicht wie einst bei einem kritischen Prüfbericht über die Salzburg AG passieren, dass ein wichtiger Ex-Manager wie Leonhard Schitter einfach keine Zeit mehr zur Fragebeantwortung finden will.
Ingeborg Haller (Bürgerliste) sagt: „Dass sich die Prüfung einer Gesellschaft im Besitz von Stadt und Land als so schwierig erweist, ist für uns ein absolutes No-Go!“
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