Von der Josefi-Supp´n bis zum Stingelschießen, beim 158. Josefimarkt in der Marktgemeinde Eberndorf wird viel Tradition gelebt: Der 158. Markt wurde Samstag offiziell eröffnet. Heute, Sonntag, geht das bunte Treiben im Süden aber noch weiter. Über 100 Fieranten sind dabei.
Seit 158 Jahren läutet der Josefimarkt in Eberndorf den Frühling ein. „Für uns ist das der wichtigste Wirtschaftsimpuls. Als Marktfahrer weiß ich, wenn es hier läuft, bleibt dies das ganze Jahr so“, sagt Bürgermeister Wolfgang Stefitz. Tausende Besucher waren bereits am ersten Tag beim bunten Treiben dabei. „Für uns ist es Pflicht, jedes Jahr hier zu sein“, sagt Nicole Rigelnik. Das sehen auch Evelyn und Raphael Rupitz so: „Es ist einfach schön, die Kinder lieben den Markt.“ Da gibts dann Süßigkeiten, Luftballone und natürlich wird auch bei den Wirten eingekehrt.
Zufriedene Marktleitung
Mehr als 100 Fieranten sind gekommen, angeboten wird alles – von Körben über Bekleidung bis hin zu regionalen Köstlichkeiten. „Wir sind sehr zufrieden, die Leute fühlen sich wohl“, sagt Alois Schippel, stellvertretender Obmann der Agrargemeinschaft, die den Markt organisiert.



Josefisupp´n mit geheimen Zutaten
Tradition hat auch die Josefi-Supp’n, die zu Ehren des heiligen Josef kreiert wurde. Tini Kos vom Gasthof Partl: „In der Kartoffelsuppe sind Jauntaler Salami und Eierschwammerl aus der Dobrowa. Die Gewürze bleiben natürlich geheim.“ Auch das Stingelschießen, der Stock köpft dabei ein Fähnchen, hat Tradition. „Wir praktizieren das seit 50 Jahren“, so Rene Edlinger.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.