Christian Horner hat offenbar einem „öffentlichen Waffenstillstand“ im internen Machtkampf bei Red Bull zugestimmt. Dies soll das Resultat eines Gesprächs mit Horner, Jos Verstappen und Helmut Marko sein, wie britische Medien berichten.
Die internen Machtkämpfe bei Red Bull haben den eigentlich wieder souveränen Saisonstart beim Rennstall überschatten. Die Vorwürfe einer ehemaligen Mitarbeiterin gegen Teamchef Horner schweben nach wie vor wie ein Damoklesschwert über dem Formel-1-Team.
Doch zumindest nach außen, sollen die Grabenkämpfe vorerst ein Ende finden, wie der „Mirror“ und andere britische Medien berichten. Demnach habe zuletzt ein Krisengespräch mit Horner, Marko und Jos Verstappen die Weichen für die künftige Außenkommunikation gestellt.
Das Trio habe demnach zugestimmt, die öffentlich ausgetragenen Machtkämpfe zugunsten des Teams zu beenden. Beim Rennstall befürchtet man nämlich, dass trotz des erfolgreichen Auftakts die anhaltenden Streitigkeiten im Laufe des Jahres ihren Tribut fordern.
Beschwerde beim Weltverband
Zuletzt hatte sich Jos Verstappen öffentlich gegen Horner gestellt. Zudem gab es Gerüchte über einen Abschied von Marko. Damit wäre ein Abgang von Weltmeister Max Verstappen allerdings kaum zu vermeiden gewesen, weshalb das Team einen Kompromiss suchte.
Wie lange der „Waffenstillstand“ anhält, muss sich erst zeigen. Horner droht unterdessen ohnehin neues Ungemach. Die betroffene Mitarbeiterin des Formel-1-Rennstalls Red Bull Racing hat jetzt nämlich Beschwerde beim Motorsport-Weltverband FIA eingereicht.
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