Mit Hausmannskost ohne viel Schnick Schnack wurde das Vorstadtbeisl Stadlau von Leopold Selitsch ein Erfolg – und das hat sich seit 1978 nicht geändert.
Vom Gasthaussterben kann im Vorstadtbeisl Stadlau (22., Konstanziagasse 17) von Leopold Selitsch keine Rede sein. Das älteste Gasthaus in der Donaustadt (seit 1898) ist äußerst gut besucht. Und das trotz der Eröffnungszeiten, denn Dienstag bis Samstag hat man nur bis 14.30 Uhr offen, außer Donnerstag, da schließt man erst um 20.30 Uhr.
Zurück aus der Pension
Selitsch selbst ist mit 75 Jahren eigentlich schon in Pension, musste aber aufgrund der Personalnot zurückkommen. Seit 1978 gehört ihm das Vorstadtbeisl, davor kochte er 10 Jahre lang bei einem Heurigen in Grinzing. „Auch heute stehe ich noch täglich in der Küche“, betont er. Auf die Lebensmittel wird großer Wert gelegt.
Regionalität im Fokus
„Das Rindfleisch hole ich alle vier Wochen vom Bauern in der Steiermark.“ Kein Wunder, dass der Rindfleischteller, das gebackene Beiried oder der Pfefferrostbraten zu den Spezialitäten zählen. Serviert wird Hausmannskost, das Gemüse kommt vom Gärtner nebenan. Und die Preise sind mehr als fair.
Diese Mischung ist das, was das Gasthaus zu einem Erfolgsmodell gemacht hat. Auch in schwierigen Zeiten.
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