Am Freitag präsentiert der neue 99ers-Präsident Herbert Jerich seine Zukunftsvisionen für das Grazer Eishockey und wird die ersten neuen Spieler bestätigen. Mit einem Publikumsliebling wurde verlängert.
Vor zwei Wochen ging die Horror-Saison der Graz 99ers mit der 37. Niederlage im 48. Spiel zu Ende. Nun weht aber ein Frühlingslüfterl durch den Liebenauer „Bunker“, unter dem neuen Präsidenten Herbert Jerich will der Verein in eine erfolgreiche Zukunft aufbrechen. Am Freitagvormittag präsentiert der Neo-Eishockey-Boss seine Pläne, wird dabei nicht nur seinen Vorstand vorstellen, sondern auch die ersten Zugänge offiziell bekannt geben.
Gerüchteküche brodelt
Dass Lukas Haudum und Manuel Ganahl vom KAC bei den 99ers anheuern werden, gilt seit Wochen als offenes Geheimnis. „Wir werden auch noch zwei, drei andere Spieler bestätigen, darunter zwei Legionäre“, versicherte Jerich vorab der „Krone“.
In der Gerüchteküche tauchten zuletzt prominente Namen auf: Nationalspieler Ali Wukovits (Salzburg), Laibach-Angreifer Trevor Gooch, Kevin Roy (Innsbruck) oder der kanadische Topscorer und Liga-MVP Steven Owre (Vorarlberg).
Schiechl bleibt an Bord
Mit einem Publikumsliebling wurde indes verlängert: Michael Schiechl, der seit dem Abgang von Taylor Matson im Jänner als Kapitän der Mannschaft fungiert hatte. Der 35-jährige Judenburger ist der bislang fünfte Crack, der nach der Horror-Saison bleiben darf. Wie bereits zuvor bekannt, werden auch Sam Antonitsch, Jacob Pfeffer, Clemens Krainz und Goalie Nicolas Wieser 2024/25 mit von der Partie sein.
Ein weiteres offenes Geheimnis wird am Freitag hingegen nicht gelüftet: Der neue Headcoach. Der soll nach Wunsch des Vereins zwar Harry Lange heißen, offiziell bekannt geben kann man den Deal aber noch nicht. „Aus diversen Gründen können wir noch keinen Trainer präsentieren“, gab sich Jerich kryptisch.
Neustart für die 99ers
Der Präsident verspricht aber ein deutlich aufgestocktes Budget, einen neuen Umgang mit den Spielern im Verein und einen „echten Neustart“ für das Team, den er am Freitag der Öffentlichkeit präsentieren will.
Die Amtsübernahme von Langzeit-Präsident Jochen Pildner-Steinburg war ursprünglich erst für den 1. Mai geplant, wurde auf Jerichs Initiative aber auf 1. März vorgezogen: „Weil ich es an der Zeit gefunden habe. Gewisse Entscheidungen darf man erst dann treffen, wenn einem der Klub tatsächlich gehört. Daher geht es schon jetzt los.“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.