Tifosi tieftraurig

Jannik Sinner: „Will nicht drei Jahre wegwerfen“

Tennis
06.05.2024 17:28

Dass Jannik Sinner seine Teilnahme am Turnier in Rom abgesagt hat, schlug in ganz Italien hohe Wellen. Der nationale Tennisverband berief deshalb sogar eine eigene Pressekonferenz ein, in der der Australian-Open-Champion seinen Rückzug erklärte. „Ich möchte nicht drei Jahre meiner Karriere wegwerfen, nur um jetzt schnellstmöglich wieder auf dem Platz zu stehen“, sagte der Südtiroler.

Noch nie wurden im Vorfeld des Turniers in der Ewigen Stadt so viele Tickets binnen kurzer Zeit verkauft wie heuer. Alle wollten den 22-jährigen Südtiroler, der mit seinem Sieg in Melbourne im Jänner eine regelrechte Tennis-Euphorie entfacht hat, in Rom spielen (und siegen) sehen.

Doch nachdem Sinner bereits in Madrid verletzungsbedingt vorzeitig abreisen musste, teilte er am Samstag via Social Media mit, dass er das Turnier in Rom sausen lassen werde, um bis zu den French Open, die am 26. Mai beginnen, fit zu sein. Und bescherte der Euphorie bei den Tifosi einen herben Dämpfer.

„Probleme gravierend“
So wurde am Sonntag in Rom sogar eine Pressekonferenz einberufen, an der neben dem Tennisstar auch der Verbandschef Angelo Binaghi teilnahm. „In Madrid war es ein Auf und Ab, mal spürte ich heftige Schmerzen, mal fast gar keine. Ich hatte nicht gedacht, dass die Probleme so gravierend sind“, erklärte Sinner. Eine MRT habe „gezeigt, dass an der Hüfte doch etwas nicht in Ordnung ist“.

Jannik Sinner an der Seite von Verbandsboss Angelo Binaghi
Jannik Sinner an der Seite von Verbandsboss Angelo Binaghi(Bild: AFP or licensors)

Es gebe Verletzungen, die man vorbeugen kann, doch diese gehöre nicht dazu. „Ich habe letztes Jahr fast ohne Beschwerden gespielt und bin auch diese Saison bislang verletzungsfrei durchgekommen. Das ist ein gutes Zeichen. Jetzt allerdings muss ich mich auskurieren. Das muss ich akzeptieren, auch wenn es mir für die Fans leidtut“, so Sinner.

Teilnahme in Paris in der Schwebe
Bei den French Open in Paris werde er „nur spielen, wenn ich zu 100 Prozent fit bin. In sieben bis zehn Tagen werden wir mehr wissen. Ich möchte nicht drei Jahre meiner Karriere wegwerfen, nur um jetzt schnellstmöglich wieder auf dem Platz zu stehen.“

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