Mund abputzen, weitermachen! „Wir haben das erste Spiel schon vergessen, freuen uns auf das zweite Duell! Die Stimmung in der Linzer Halle wird sicher geil“, so Black-Wings-Co-Trainer Szücs vor Viertelfinale 2 am Dienstag. In dem die Gastgeber kühleren Kopf bewahren müssen als beim 0:4 in Salzburg.
Die Black Wings richten den Blick nach vorne auf das am Dienstag steigende erste Heimspiel der Best-of-7-Viertelfinalserie. Das ernüchternde Sonntag-0:4 in Salzburg war aber tags darauf freilich noch Thema. Einige Rückschlüsse: Eishockey-Linz muss nicht nur mehr Scheiben zum und Spieler vors Salzburg-Tor bringen und sich zudem nach drei Gegentoren bei den Special Teams steigern – sondern vor allem diesmal kühleren Kopf behalten!
“Haben dumme Strafen genommen“
„Genau das, was wir uns vorgenommen hatten, ist Salzburg gelungen–sie sind uns unter die Haut gegangen, sodass wir dumme Strafen genommen haben“, weiß Stürmer Stefan Gaffal, dass man sich auch in den Pausen des Spiels steigern muss, nicht provozieren lassen darf! „Es war klar, dass nach den Pfiffen Schubsereien beginnen. Das ist ein Spiel im Spiel, da müssen wir definitiv daraus lernen und besser werden“, so Coach Phil Lukas.
Psychologisch starke Eisbullen
„Die Zeit zwischen den Pfiffen musst du gut managen! Da muss man auch mal einen Schlag einfach einstecken, selbst wenn man wütend ist. Unser Team hat viel Erfahrung, was es psychologisch und physisch braucht“, weiß Bulls-Coach David.„Es ist bei der aufgeheizten Stimmung nicht immer einfach, manchmal überkommt dich die Emotion“, weiß Black-Wings-Stürmer Shawn St-Amant, dessen 5-Minuten+Spieldauerstrafe nach einem Stockstich (18.) die bis dahin überlegenen Linzer erheblich schwächte.
200€ Strafe für St-Amant
Die gute Nachricht: „Santa“ wurde nicht gesperrt, muss lediglich 200 Euro Strafe zahlen. Während den Linzer der verletzt ausgeschiedene Niklas Würschl, der die Nacht zur Überwachung in einem Salzburger Spital verbrachte, indes am Dienstag fehlen wird. Wenn es ab 19.15 Uhr sicher wieder hitzig wird. Gaffal: „Es wird genau dort weitergehen, wo es in Salzburg aufgehört hat!“
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