Sowohl in der Baubranche als auch in der Industrie kam es im Februar zu drastischen Anstiegen der Jobsuchenden - eine Folge der landesweiten Rezession.
Beobachter der Wirtschaftslage prognostizierten ihn schon vor vielen Monaten, nun ist er nicht mehr wegzureden: der Anstieg der Arbeitslosenzahlen. Drastisch sind die Entwicklungen derzeit im Bereich Bauwirtschaft: Die immer größeren Lücken in den Auftragsbüchern haben Folgen. Die Zahl der Arbeitslosen stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat folglich um 28,2 Prozent.
Jobsuche wird wieder härter
Nicht viel besser sieht es bei den Metall- und Elektroberufen aus: Hier wurde eine Steigerung von 24,6 Prozent auf insgesamt 750 Personen registriert. Aber nicht nur diese beiden Branchen sind betroffen, ganz allgemein wird der Arbeitsmarkt für Menschen auf Jobsuche wieder zu einem härteren Pflaster.
Die Herausforderungen in Industrie und Bauwirtschaft führen zu einem überproportionalen Anstieg bei Arbeitslosen.
Bernhard Bereuter, AMS
Wie Bernhard Bereuter, der Geschäftsführer des Vorarlberger Arbeitsmarktservice (AMS), am Freitag erklärte, waren Ende Februar genau 10.165 Personen im Ländle als arbeitslos vorgemerkt. Dies entsprach einem Zuwachs von 1313 Personen oder 14,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Die Arbeitslosenquote liegt somit bei 5,5 Prozent und ist im Bundesländervergleich die viertniedrigste. Die österreichweite Quote liegt aktuell bei 7,6 Prozent. Trotz düsterer Aussichten gibt es aber auch Positives zu berichten: Zwar fallen bei Bau und Industrie Jobs weg, in anderen Bereichen gibt es aber durchaus Zuwächse: Etwa in der Gesundheitsbranche (+97 Stellen) und beim Fremdenverkehr (+57 Jobs).
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.