Auch Vorarlberg wurde nun zum Risikogebiet für die Vogelgrippe erklärt, das bedeutet einige Zusatz-Maßnahmen
Die Halter von Hühnern, Gänsen und Co haben derzeit Sorgen: Die Vogelgrippe greift um sich, ganz Österreich wurde als Risikogebiet eingestuft, somit auch Vorarlberg. Glück im Unglück: In keinem Vorarlberger Bezirk wurde ein stark erhöhtes Risiko festgestellt, somit entfällt hier die Stallpflicht. Anders verhält es sich in 25 Bezirken in Nieder- und Oberösterreich, im Burgenland, der Steiermark, in Salzburg und in Kärnten, dort muss das Federvieh eingesperrt bleiben.
Strengere Hygienemaßnahmen
Zusatz-Maßnahmen müssen die Landwirte aber auch hierzulande ergreifen. So darf das Geflügel nicht mehr im Freien gefüttert werden, zudem dürfen die Tiere kein Wasser trinken, das aus Sammelbecken stammt, zu dem Wildvögel eventuell Zugang haben. Überhaupt geht es darum, den Kontakt zwischen den gehaltenen Tieren und Wildvögeln unbedingt zu vermeiden. Zu diesem Zweck müssen auf den landwirtschaftlichen Höfen Netze gespannt oder Dächer montiert werden, damit es zu keiner unerwünschten Vermischung kommt.
Nicht erlaubt ist auch das gemeinsame Halten von Gänsen, Enten und anderen Geflügelarten, die beiden Erstgenannten müssen von den anderen streng getrennt werden. Wie lange die Risikoeinstufung aufrecht bleibt, kann noch nicht eingeschätzt werden. Bleibt die Hoffnung, dass sich das Risiko minimiert und nicht noch weiter erhöht.
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