Der FC Bayern hat mit Max Eberl seinen neuen Sportvorstand vorgestellt. Angesprochen auf das neue Gesicht an der Säbener Straße sprudelte Trainer Thomas Tuchel am Donnerstag nicht gerade vor Euphorie, viel eher äußerte der 50-Jährige Kritik.
„Ich kenne ihn bereits von früher. Wir werden sehen, welchen Effekt er mitbringt“, so Tuchels nüchterne Antwort auf die Frage, wie er denn zum Eberl-Deal stehe. Eine klare Befürwortung sieht jedenfalls anders aus. Viel eher stört den Trainer der Umstand, dass sich die Struktur erneut ändert. „Es ist das dritte Mal, dass wir Organigramm umschrieben. Und das erneut vor einem wichtigen Bundesliga-Spiel - das ist nicht ohne“, wurde Tuchel auf der Pressekonferenz vor dem anstehenden Spiel gegen Freiburg (Freitag, 20.30 Uhr) deutlich.
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Erst zu Saisonbeginn hatten die Münchner Christoph Freund und Jan-Christian Dreesen als Sportdirektor beziehungsweise CEO eingestellt, nachdem der Klub wenige Monate zuvor Hasan Salihamidzic und Oliver Kahn entlassen hatte.
Tuchel bekommt für die letzten Monate im Amt also einen weiteren Funktionär vorgesetzt. Ehe auch er mit Saisonende seine Koffer packen muss ...
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