Hausbesuche nahe Lehen

Dankl erhielt kommunistische Hilfe aus Graz

Politik
25.02.2024 07:30

Elke Kahr, Bürgermeisterin in der Mur-Metropole, unterstützt Salzburgs KPÖPlus-Mann mit Hausbesuchen in Liefering Süd. Mieter klagen in der General-Keyes-Straße über horrende Preise.

Das, was Kay Dankl in Salzburg werden will, ist Elke Kahr schon seit über zwei Jahren in Graz – Stadt-Oberhaupt.

Zwei Wochen vor der großen Wahl in der Mozartstadt besuchte die KPÖ-Chefin der Mur-Metropole gestern ihren Kollegen. Natürlich ist das kommunistische Wahlkampfhilfe. Aber nicht nur: „Ich schaue mir seit 40 Jahren Wohnsituationen an, auch außerhalb von Graz. Das ist das Thema. Man erfährt von den Leuten unglaublich viel“, erklärt die 62-Jährige. Auf ihrem Klemmbrett: Ausgefüllte Fragebögen aus fünf Wohnungen in der General-Keyes-Straße.

In Liefering-Süd an der Grenze zu Lehen führt Dankls Weg auch zu Ingrid Vierthaler. Die 53-Jährige zahlt in ihrer 36,3-Quadratmeter-Wohnung mit Minibalkon 801 Euro Miete, also 22,25 Euro je Quadratmeter. Die renovierten Blöcke in der Keyes-Straße seien super, sagt die Büro-Angestellte. Aber bald nicht mehr leistbar – für viele schon lange nicht mehr.

Für Dankl ist die 1945 von Amerikanern gebaute Siedlung Sittenbild der fehlgeleiteten Privatisierung. „Die Gemeinnützigkeit ist hier vollkommen verloren gegangen. Die Immobilien wurden an einen Multi verkauft. Es wurde stark nachverdichtet, modernisiert. Den Preis zahlen die Mieter, etwa 1885 Euro für 92 Quadratmeter. So was darf in der Südtiroler Siedlung mit 220 Einheiten nicht wieder passieren!“

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