Landeshauptmann Wilfried Haslauer sprach bei seiner großen Gemeindekonferenz-Rede vor der versammelten Salzburger Volkspartei auch mehrfach vom kommunistischen Schreckgespenst. Und: ihm werde zu viel.
Mit ihrer traditionellen Gemeindekonferenz startete die Salzburger ÖVP am Samstag in das Super-Wahljahr 2024. Neben der Nationalratswahl war vor allem die anstehende Gemeinde- und Bürgermeisterwahl das große Thema in Wilfried Haslauers Grundsatzappell an die eigene Partei - die „Krone“ berichtete.
99 Bürgermeister stellt die Volkspartei derzeit im Bundesland. Einige sind so gut wie einzementiert, andere wiederum heiß umkämpft. Vor allem in der Stadt Salzburg bahnt sich ein spannender Kampf um den Stadtchef-Posten an. Dabei wird die ÖVP nicht müde, vor Konkurrent Kay-Michael Dankl (KPÖ Plus) zu warnen.
Enteignung und Höchstgehalt
Dankl und seine Partei wollen alle Menschen mit Besitz enteignen, gar ein monatliches Höchstgehalt von 2600 Euro einführen verlautbarte Haslauer. Dass diese „Gespenster“ allein verfassungsrechtlich praktisch nicht umzusetzen wären, das ließ der Jurist freilich unerwähnt. Die Warnung vor dem Kommunisten als Stadtchef war platziert.
Eines war dem Landeshauptmann zudem wichtig zu erwähnen: Es werde viel zu viel gejammert. „Es ist Zeit aufzuwachen und für unsere Werte zu kämpfen“, so Haslauer. Diese Werte sollen schon bald noch einmal neu definiert werden. Ein Jahr lang will die ÖVP sich dafür Zeit nehmen.MK
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