Beklagt „Hetzkampagne“

Nach Benko: Auch Wolf will im U-Ausschuss aussagen

Politik
22.02.2024 18:37

Unternehmer Siegfried Wolf freut sich auf seine Zeugenladung in den COFAG-Untersuchungsausschuss. Denn dann habe er Gelegenheit, „all diese absurden Anschüttungen“ zu widerlegen, erklärte er am Donnerstag. Mit ihm und René Benko wollen somit die prominentesten Manager im Fokus der Opposition aussagen. 

Wolf hielt in einer Aussendung zudem fest, dass weder er noch eines seiner Unternehmen von der COFAG „auch nur einen Euro mehr bekommen“ hätten, als der gesetzlich definierte Rahmen festlegt. Der Unternehmer ortet eine „unerträgliche Hetzkampagne“. Wer behaupte, dass er von den Coronahilfen überproportional profitiert habe, werde sich „vor einem Gericht dafür verantworten müssen“, so Wolf.

Wolf: Nur ein Unternehmen bekam Unterstützung
In seinem Einflussbereich habe überhaupt nur ein Unternehmen, nämlich „Fontana Golf & Restaurant“, eine COFAG-Unterstützung erhalten. Die Mittel seien nicht von ihm, sondern von der dafür zuständigen Geschäftsführung beantragt worden. Die bezogenen Unterstützungen seien transparent im Internet abrufbar.

Der von SPÖ und FPÖ verlangte „COFAG-Untersuchungsausschuss“ widmet sich neben der Covid-Finanzierungsagentur auch mutmaßlicher Bevorzugung von Milliardären in Österreich durch die Regierungspartei ÖVP. Im Visier hat die Opposition dabei neben Wolf auch den Unternehmer Rene Benko.

Liveübertragung geplatzt
Die NEOS ärgerten sich darüber, dass die Verzögerungstaktik der ÖVP Wirkung gezeigt habe und jetzt feststehe, dass die Liveübertragung der kommenden Untersuchungsausschüsse nicht stattfinden werde. Der nun vereinbarte Abstimmungsprozess auf Fachebene werde sich noch einige Wochen hinziehen, kritisierte Fraktionsführer Yannick Shetty per Aussendung. Er nahm auch die Grünen in die Pflicht.

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