In der laufenden Saison waren sie aus der Stammelf des Meisters kaum wegzudenken. Gegen Blau-Weiß Linz spulten Mads Bidstrup und Lucas Gourna-Douath aber keine einzige Minute ab. Sonderlich glücklich wirkten sie danach nicht.
Die Salzburger Aufstellung gegen Blau-Weiß Linz sorgte für das eine oder andere erstaunte Gesicht. Weder Rekordeinkauf Lucas Gourna-Douath noch Dauerläufer Mads Bidstrup waren darin zu finden und mussten vorerst mit der Bank vorliebnehmen. Im zweiten Durchgang wurden sie schließlich zum Aufwärmen geschickt. Am Ende sollte es aber weder für den Franzosen noch für den Dänen zu einer einzigen Minute reichen. Das hat es in dieser Saison, Verletzungen ausgenommen, noch in keiner einzigen Partie gegeben. 20 Spiele spulten die beiden bisher gemeinsam ab!
Während Gourna-Douath in Anbetracht seiner Ablöse von kolportierten 13 Millionen Euro schon länger die in ihn gesteckten Erwartungen nicht ganz erfüllt, hatte Bidstrup vergangene Woche gegen Sturm wie so oft eine starke Leistung in der Mittelfeldzentrale gezeigt. Wie also konnte man den „Nuller“ des 22-jährigen Publikumslieblings verstehen?
Mysteriöser Tweet
Laut Trainer Gerhard Struber, der den Dänen als „absoluten Stammspieler“ bezeichnet, war die Maßnahme rein taktischer Natur. „Wir wollten mehr Spielpower reinbekommen. Es war keine Entscheidung gegen die zwei, sondern für Luka Sucic und Mamady Diambou“, sagte er.
Die letzten Minuten des Spiels verbrachten die beiden Mittelfeldspieler übrigens gemeinsam mit verschränkten Armen auf der Linzer Werbebande. Der 20-jährige Franzose sorgte danach noch mit einem mysteriösen Posting auf X (vormals Twitter) für Fragezeichen. Ob es einen Zusammenhang zwischen diesem und der ausbleibenden Einwechslung gibt, ist unklar. Wenige Stunden später war er aber wieder gelöscht.
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