„Gesperrte“ Karten

Foto-Registrierung für E-Cards wird erleichtert

Österreich
31.01.2024 17:16
Porträt von krone.at
Von krone.at

Seit 15. Jänner sind E-Cards ohne Passfoto gesperrt. Die Betroffenen - dem Vernehmen nach handelt es sich um etwas mehr als 80.000 Personen - müssen sich nach einer Aufforderung im Falle eines Arztbesuchs nun innerhalb von 150 Tagen an eine Foto-Registrierstelle wenden, damit auch sie wieder eine gültige Karte haben. Das Problem soll nun mit zusätzlichen Stellen etwas entschärft werden.

Das Hinterlegen der vorgeschriebenen Fotos für die E-Cards soll nämlich ab 1. April auch auf den Gemeinden möglich sein. Einen entsprechenden Initiativantrag haben die Grünen am Mittwoch im Nationalrat eingebracht. 

Organisatorischer Aufwand wird nun verringert
Besonders betroffen von dem Problem abgelaufener E-Cards seien Menschen, die keine österreichische Staatsbürgerschaft haben, da ihr Foto auf keiner Behörde hinterlegt ist, erklärte die grüne Pflegesprecherin Bedrana Ribo in einer Aussendung. Denn die Registrierungsstellen der Fremdenpolizei seien rar gesät und nur unter großem organisatorischem Aufwand erreichbar waren, etwa 24-Stunden-Betreuungskräfte.

Nach der 150-tägigen Übergangsfrist ist für Arztbesuche übrigens ein elektronischer E-Card-Ersatzbeleg notwendig, der bei der zuständigen Krankenkasse beantragt werden muss. E-Rezepte können mit einer gesperrten E-Card nicht eingelöst werden.

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