Friedensstadt

7,5 Millionen Euro für noch mehr Strahlkraft

Burgenland
22.01.2024 19:00

Stadtschlaining ist auf dem besten Weg, sich zum kulturtouristischen Mittelpunkt des Burgenlandes zu entwickeln. Als weiterer Schritt werden die Ausstellungsflächen der Burg neu gestaltet und eine Sonderausstellung implementiert. Investitionen gibt es auch im Burggraben und im Herzen der Stadt.

Nicht zuletzt durch die Aktivitäten des Österreichischen Studienzentrums für Frieden und Konfliktlösung (ASPR) ist Stadtschlaining seit vielen Jahren international in aller Munde. Spätestens seit der Jubiläumsausstellung anlässlich „100 Jahre Burgenland“, die rund 150.000 Besucher aus dem In - und Ausland angelockt hat, ist die Friedensstadt auf dem Weg, sich zu einem der wichtigsten kulturtouristischsten Punkte des Burgenlandes zu entwickeln.

Sichtbare Investitionen im ganzen Ort
Daher investiert das Land nach der Generalsanierung von Burg, Synagoge, Burghotel und Hauptplatze weitere 7,5 Millionen Euro. „Ziel soll die Steigerung der Nächtigungen, die Akquirierung neuer Kundensegmente, beispielsweise im Bereich Sport- und Freizeittourismus, die Optimierung der Veranstaltungsinfrastruktur und die Attraktivierung von Sonderausstellungen sein“, so Landeshauptmann Hans Peter Doskozil. Sichtbar werden die Investitionen nicht nur in der Burg, sondern auch im Ort.

Dreh- und Angelpunkt am Rochusplatz
Beispielsweise wird der Ticket- und Shopbereich inklusive Tourismusbüro von der Burg hinaus auf den Rochusplatz verlegt und soll Dreh- und Angelpunkt für sämtliche kulturtouristische Angebote sein. Weiters wird die Burgarena, die seit vielen Jahren als Open-Air-Veranstaltungsort dient, generalsaniert und bekommt auch eine neue Tribüne mit Dach.

Teambuilding-Area und Naherholungsgebiet
Der Friedenspark rund um die Burg soll mit einer Teambuildung-Area ausgestattet werden und als Naherholungsgebiet für die Bevölkerung öffentlich nutzbar sein.

Wallnerhaus und Rabbinerhaus gekauft
Über die Landesimmobilien Burgenland (LIB) hat man auch im Zentrum das Rabbinerhaus und das Wallnerhaus gekauft und will nach der Sanierung eine Private Hochschule implementieren, um mit der ehemaligen Synagoge Kobersdorf in den Bereichen Holocausteducation und Antisemitismuspräventionet zusammenarbeiten.

Museum der Geschichte des Burgenlandes
Unter dem Motto „von der Wehrburg zur Friedensburg“ werden auch die Ausstellungsflächen in der Burg neu gestaltet. Die Jubiläumsausstellung wird zu einer Dauerausstellung und als „Museum der Geschichte des Burgenlandes“ inhaltlich und räumlich verdichtet. Wechselausstellungen sollen historische, zeitgeschichtliche, politische und gesellschaftliche Themen beleuchten. Im Keller der Burg wird zudem ein Museum der Burggeschichte geschaffen. „Damit reagiert man auf die Wünsche der Besucher, die sich mehr inhaltlichen Bezug zum Standort gewünscht haben“, erklärt Standortleiter Norbert Darabos. Die Eröffnung ist für Mai geplant.

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