Der Klubchef der Grünen muss sich einer schwerwiegenden Behandlung unterziehen. Er verspricht aber: „I’ll be back“.
Chemotherapie, Stammzellentransplantation, sechswöchiger Spitalaufenthalt im Isolierzimmer und dann mehrmonatige Schonung: Das steht dem Grünen Klubobmann Wolfgang Spitzmüller in diesem Jahr bevor. Bei einer Blutspende im Jahr 2020 wurde bei ihm Myelodysplastisches Syndrom (MDS), eine Erkrankung des Knochenmarks, diagnostiziert. Seither musste er regelmäßig zur Kontrolle.
„Kein Spaziergang“
Im Vorjahr verschlechterten sich die Blutwerte. Eine Stammzell- bzw. Knochenmarktransplantation ist nun notwendig, sonst droht Leukämie. Zwei Spender gibt es bereits. Die Behandlung soll im Frühjahr im Krankenhaus in Graz starten. Es sei „kein Spaziergang“, meint Spitzmüller, doch die Chancen auf vollständige Heilung seien gut. Dass es gleich zwei passende Spender gibt, sei ohnehin ein Glücksfall.
Paul-Kientzl übernimmt
Im Landtag wird daher die Abgeordnete Margit Paul-Kientzl die Funktion der Klubobfrau übernehmen. Das Mandat von Spitzmüller übernimmt Philip Juranich, aktuell auch Landessprecherin-Stellvertreter von Anja Haider-Wallner. „Ich wünsche dir, dass du genauso stark zurückkommen wirst“, so Juranich zu seinem Parteikollegen.
Rückkehr Ende des Jahres
Abhängig vom Genesungsverlauf will Spitzmüller voraussichtlich mit Ende des Jahres zurückkehren. Er will sich aber auf jeden Fall die Zeit nehmen, die er braucht. „Ich will nicht krank zurückkommen.“ Gleichzeitig falle es ihm schwer, die Arbeit ruhen zu lassen: „Den Werten nach bin ich schwer krank, aber ich fühle mich nicht so.“
„Bin ja nicht aus der Welt“
Während seiner Genesung will er den Grünen beratend – per Mail und Handy – zur Seite stehen. „Ich bin ja nicht aus der Welt.“ Er habe auch schon eine Liste gemacht mit Büchern, die er lesen wolle, so der Grüne.
Unter anderem wünschten ihm auch Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und SPÖ-Klubobmann Roland Fürst Spitzmüller eine vollständige Genesung.
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