Die Neos wollen das Leben von Unternehmern im Land erleichtern: mit Senkung der Lohnnebenkosten, Ausbau der Kinderbetreuung - und einer Umfrage.
„Vorarlberg steht wirtschaftlich an einem Wendepunkt. Die dynamische Wirtschaftsregion kämpft mit Stagnation und fehlenden Entwicklungsmöglichkeiten. Nicht nur für die großen Unternehmen - wie in der Industrie, die bereits vor der Abwanderung der Betriebe warnt - sondern auch für Mittel- und Kleinbetriebe wird die Last aus Abgaben, fehlendem Personal und überbordender Bürokratie immer schwerer." Dieses recht düstere Bild zeichneten Neos-Landessprecherin Claudia Gamon und ihr Parteikollege Garry Thür am Montag.
Wir wollen dem Ruf nach Entlastung mit unserer Kampagne Unterstützung zusagen und weiter Druck aufbauen.
Claudia Gamon
Zum Auftakt ihrer Kampagne für die Belebung des Wirtschaftsstandorts Vorarlberg legten die Pinken erstmal den Finger in die Wunde. Die Landesregierung würde verhindern, dass sich Unternehmen unkompliziert entwickeln, ansiedeln, vergrößern und international vernetzen können, fuhren Gamon und Thür ihren Frontalangriff auf Schwarz-Grün weiter.
Forderungsliste für die Landesregierung
Breitbandausbau, Verkehrsverbindung mit der Schweiz und Deutschland, fehlende Kinderbetreuung und zunehmende Bürokratie: Hier wollen die Neos Abhilfe schaffen. Ihr Forderungskatalog umfasst daher auch die Einführung einer Landeswirtschaftszone, damit sich Unternehmen dynamischer weiterentwickeln können, die Senkung der Lohnnebenkosten durch Streichung der Kammerumlage 2 und das Ausschöpfen des Arbeitskräftepotenzials durch den weiteren Ausbau der Kinderbetreuung und „gezielte Förderungen“.
Vorarlbergs Politik schafft es nicht, notwendige Richtungsentscheidungen zu treffen und klare Schritte in die Zukunft zu gehen.
Garry Thür
Gamon und Thür wollen sich aber mit den eigenen Ideen nicht begnügen und kündigten an, vermehrt Gespräche mit Unternehmern im Land führen zu wollen: „In diesen Gesprächen soll erörtert werden, wo Entlastung wirklich möglich ist und was es von der Politik braucht, um gut wirtschaften zu können“, erklärte Gamon.
Zudem initiieren die Pinken eine Umfrage, für die sich Unternehmer per Mail unter vorarlberg@neos.eu anmelden können. So wollen die Neos herausfinden, was die Unternehmer wirklich beschäftigt und belastet. Auch Ideen und Vorschläge für eine Verbesserung der Lage werden abgefragt.
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