23.05.2012 16:39 |

EM-Vorbereitung

Spanier haben ihr erstes Training in Schruns absolviert

Spaniens Teamspieler sind am Mittwoch locker und entspannt in die erste Trainingseinheit ihres Trainingslagers in Schruns in Vorarlberg gestartet, wo sich die Nationalelf des Titelverteidigers eine Woche lang auf die EM vorbereitet. Torhüter Iker Casillas stand als Erster auf dem Platz.
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Mit langer Hose unter der kurzen machte der Real-Madrid-Torhüter gegen zehn Uhr einige Schritte auf den Rasen im Schrunser Aktivpark, jonglierte mit einem Ball - und verschwand wieder. Als eine Viertelstunde später nach viel Regen dann aber doch die Sonne zwischen den dichten Wolken hervorblinzelte, versammelte sich der ganze Kader von Welt- und Europameister Spanien rund um Teamchef Vincente del Bosque im Mittelkreis zur ersten von acht Trainingseinheiten im Vorarlberger Trainingslager.

Nach 20-minütigem Aufwärmen kam schließlich der Ball ins Spiel: Drei Spieler jagten in einem Kreis von sechs Kollegen dem Ball nach, die meiste Zeit vergeblich. Währenddessen schoben sich die Goalies vor einem der Tore mehrere Bälle zu. Stets am Rand und doch in der Mitte des Geschehens hielt sich, beobachtend und nachdenklich, del Bosque auf. Anweisungen für seine Spieler gab es zunächst keine.

Feine Spielzüge und platzierte Schüsse
Weitere 20 Minuten später begann das Spiel der Mannen mit den roten Shirts gegen ihre Kollegen mit den blauen Überzieh-Leibchen auf verkleinertem Spielfeld. Es kam Leben auf den Platz. Zwar gab es keine Zweikämpfe, stattdessen aber feine Spielzüge und platzierte Schüsse. Ohne Halten und Grätschen funktionierte beinahe alles. Ganz leicht wollte man sich aber doch keine Tore schießen lassen - Casillas dirigierte seine Vorderleute auch im Training lautstark. Am Rande des Geschehenes beobachtete der Teamchef. Nach einer halben Stunde war es genug. Kurz vor Mittag war das Training beendet. Nach ausreichendem Stretching verließen die Spieler das Feld.

Auf der Tribüne wurde unterdessen vorwiegend Spanisch gesprochen. Zahlreiche Kamerateams waren ihrer Nationalmannschaft ins Montafon gefolgt. Die Journalisten hoffen auf eine Wiederholung des Triumphs - und waren doch nicht überzeugt. Auf die Frage, ob der nächste Coup gelingen werde, antwortete einer mit einem schnellen "Yes!", auf Nachfrage war er sich dann aber nicht mehr sicher. Die Mannschaft sei nach wie vor sehr gut, so einer seiner Kollegen, aber eben auch zwei Jahre älter als beim Gewinn des WM-Titels in Südafrika.

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