Auweia! Ausgerechnet zum Start der heißen Saisonphase stecken die Linzer Eishockey-Cracks in einem Leistungstief. Heute steigt die brisante Rückkehr der Black Wings und ihrer Fans nach Graz, wo es beim letzten Duell einen Trommel-Wirbel um die von den Anhängern mitgebrachten Pauken gegeben hatte.
„Des is’ peinlich“, hätte er früher als Spieler wohl gesagt. „Die letzten Minuten waren ein Albtraum für Trainer! Wir hatten alles in der Hand, haben das Spiel noch aus der Hand gegeben“, sagte Phil Lukas nun als Black-Wings-Coach. Weil Eishockey-Linz am Freitag gegen den Vorletzten Asiago nach 2:0-Führung nach fürchterlichem Finish noch 3:4 n.V. verlor und sich weiterhin im Nach-Weihnachtsloch befindet.
Klub-Boss: „Es ist der Wurm drin“
„Ich war richtig enttäuscht, momentan ist der Wurm drin. Wir machen’s dem Gegner zu leicht, Tore zu schießen“, seufzte Klub-Boss Peter Nader nach der sechsten Pleite aus den letzten sieben Spielen, der dritten in Folge daheim nach einem 1:3 gegen Innsbruck und 1:4 gegen Graz - wohin Linz heute eine brisante Reise führt! Ist es doch das erste Gastspiel seit dem 6:2 in den Pre-Play-offs der letzten Saison, bei dem es zwischen den Klubs heftig krachte. Denn Graz ließ die Linzer Fans nur eine der vier mitgebrachten Trommeln in die Halle mitnehmen!
Drei Heimpleiten in Serie
Auch heute begleiten die um einen Top-6-Platz und die direkte Play-off-Quali kämpfenden Linzer zwei Fan-Busse – mit Trommeln! Denn die stehen im Gegensatz zu Waffen, Flaschen, Drogen, Gassprühdosen, Feuerwerkskörpern oder Tieren nicht auf der ICE-Liste der verbotenen Gegenstände. Nader: „Wir wollen gute Stimmung und am Eis die Antwort geben.“ Auch auf das bittere Heim-1:4 vom 30. Dezember. Also: Haut auf die Pauke!
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