Zwei von drei angeblichen Terroristen, die vor Weihnachten in einer Flüchtlingsunterkunft in Wien-Ottakring im Zusammenhang mit kolportierten Anschlagsplänen auf den Stephansdom sowie den Kölner Dom festgenommen worden sind, müssen noch vier weitere Wochen in U-Haft bleiben. Das gab das Wiener Landesgericht am Montag bekannt.
Nachdem einer der Verdächtigen bereits auf freien Fuß gesetzt wurde, kam es am Montag zur U-Haftverhandlung am Wiener Landesgericht gegen die verbleibenden zwei Verdächtigen. Es handelt sich dabei um ein Paar aus Tadschikistan. Der Mann (28) und dessen 27-jährige Frauen sollen auch noch weiterhin in U-Haft bleiben.
Die Terrorverdächtigen wurden zu Weihnachten in Ottakring fest- und am 25. Dezember wegen Flucht-, Verdunkelungs- und Tatbegehungsgefahr in U-Haft genommen worden. Ihnen wird vorgeworfen, einem Länder übergreifenden radikalislamistischen Terror-Netzwerk angehört zu haben. Sie sollen in Anschlagspläne gegen den Stephansdom sowie den Kölner Dom eingebunden gewesen sein.
Terrorverdächtige bestreiten Vorwürfe
Die beiden Wiener Terrorverdächtigen hätten bei der Haftverhandlung Montagmittag sämtliche wider sie erhobenen Vorwürfe bestritten, teilte Salzborn mit: „Sie bekennen sich weiterhin ‘nicht schuldig‘.“ Dessen ungeachtet legten die beiden gegen die Gerichtsentscheidung keine Rechtsmittel ein. Der U-Haft-Beschluss ist somit bis 8. Februar rechtswirksam.
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