Nach dem Wechsel von Sven Hergovich an die Spitze der SPÖ Niederösterreich wurde seine Nachbesetzung in der AMS-Geschäftsführung bekanntlich zum Politikum. Letztlich rückte seine Stellvertreterin Sandra Kern (ÖVP) nach. Im Interview mit der „Krone“ blickt sie nun zurück - und aber auch nach vorne.
„Krone“: Frau Geschäftsführerin Kern, wie lautet Ihre persönliche Bilanz des abgelaufenen Jahres?
Sandra Kern: Bei meinem Antritt als Landesgeschäftsführerin war meine Devise, die Langzeitarbeitslosigkeit um 30 Prozent im Vergleich zum Jahr davor zu senken. Mit einem Minus von 33 Prozent hat das unser Team sehr eindrucksvoll gemeistert. Ich bin sehr stolz auf diese Leistung! Trotz österreichweit steigender Arbeitslosenzahlen ist es gelungen, den Anstieg der Arbeitslosigkeit in Niederösterreich zu bremsen. Anhaltende Arbeitskräftenachfrage der Wirtschaft und die intensive Vermittlungsarbeit des AMS-Teams waren ausschlaggebend. Die Arbeitslosenquote in NÖ wird voraussichtlich 5,9 Prozent betragen und ist somit gegenüber 2022 unverändert. Österreichweit liegt sie bei 6,4 Prozent.
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