Badminton boomt in vielen Ländern - aber nicht in Österreich! Die Duelle in der ersten und zweiten Bundesliga sind viel zu langatmig, dauern oft vier Stunden und mehr! Pläne und Ideen zu vielversprechenden Reformen, wie man mehr Publikum anlocken könnte, gibt es. Doch Manuel Rösler ortet Widerstand.
„Gegen WBH Wien war die Sporthalle in der Mollardgasse voll“, erinnert sich „Mister Badminton“ Manuel Rösler von Tabellenführer WAT Simmering an das (anfangs) gut besuchte Herbst-Derby in der 2. Badminton-Bundesliga. „Doch auch da gehen viele nach zwei Stunden, weil es einfach zu langatmig ist.“
Rösler wünscht sich daher, dass sich der Verband und die Liga gegenüber etwaigen Reformen offen zeigen würden: „In Deutschland oder Dänemark sieht man, wie es geht.“ Das Zauberwort heißt Verkürzung! In den genannten Ländern, in denen sich Badminton zunehmender Beliebtheit erfreut, wurden die Sätze von 21 auf elf Gewinnpunkte verkürzt, die Zahl der Spiele eines Liga-Duells von acht auf sechs reduziert.
„In Österreich haben sich viele damit abgefunden, dass unser Sport niemanden interessiert. Das Level der Resignation enttäuscht mich“, schüttelt Rösler den Kopf. In dem sich bereits viele Ideen zur Attraktivierung tummeln: „Kleinigkeiten können schon viel bewirken“, gibt er auch nach Weihnachten den Reform-Wunsch nicht auf.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.