BVB-Star Niklas Süle wurde für seine spektakuläre Grätsche gegen PSG in der Champions League groß gefeiert. Nun lästert der ehemalige Bayern-Profi Mehmet Scholl über Süles Physis. „Vielleicht muss er einfach mal das dritte Frühstück weglassen“, schlägt er beim Sky-Talk „Triple“ vor.
Schon seit Jahren ist Süles Gewicht immer wieder Thema und der 28-Jährige erntet viel Spott dafür. Hat der Nationalspieler zu viel auf den Rippen? Scholl sieht Süle als „sehr launischen Spieler“, den man anmerke, wenn er mal ein Spiel auf der Bank saß. Das Thema habe er bei Bayern schon gehabt. „Vielleicht muss er einfach mal das dritte Frühstück weglassen oder Zusatzschichten machen, denn die Qualität, die ist ja da. Das ist internationale Qualität, von der wir sprechen.“
Scholl weiter: „Letztendlich muss er selbst entscheiden, ob es ihm reicht, sporadisch reinzukommen oder wieder eine fixe Säule zu werden, die ich in ihm eigentlich sehe.“
Weidenfellner verteidigt Süle
Ex-BVB-Goalie Roman Weidenfeller sieht die Problematik nicht so dramatisch und brach im Talk eine Lanze für den 1-95-Meter-Hühnen: „Ich finde, dass wir Niklas Süle ab und an zu kritisch sehen. Natürlich hat er auch dazu beigetragen, dass wir über ihn diskutieren. Man kann auch gerne darüber streiten, dass vielleicht das ein oder andere Kilo weniger nicht schlecht sei. Wir wissen aber auch, welche Qualität er hat.“
Letztlich läuft es für Borussia Dortmund in der Champions League rund, als Gruppensieger steht man im Achtelfinale. In der Bundesliga hingt man jedoch den Erwartungen mit Tabellenplatz fünf hinterher. Am Samstag (15.30 Uhr) geht’s gegen den FC Augsburg.
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