
Österreich zählt zu Europas Spitzenreitern, was Lebensqualität und Einkommen betrifft. Leider spielen wir auch bei der Geldentwertung in einer eigenen Liga. Im November haben wir 5,4 Prozent an Kaufkraft verloren, während sich das restliche Europa stabilisiert. Deutschland kam auf 3,2 Prozent Inflation, der Euro-Raum kratzt mit 2,4 Prozent bereits an der angepeilten Zielmarke von maximal 2 Prozent. Wo also liegt das Problem unserer Wohlstandsnation?
Heute wissen wir, dass die „Koste es, was es wolle!“-Politik glorios gescheitert ist. Heute wissen wir, dass Österreich für Corona-Hilfen 46,4 Milliarden ausgegeben hat; macht schlanke 5213 Euro pro Person - und markiert Europa-Rekord. Heute wissen wir, dass diese Überförderung die Inflation auf Dauer angeheizt hat.
Aber auch Hilfszahlungen wie der Teuerungsausgleich, den jeder kassiert, sind weder besonders clever, noch smart. Denn der Staat muss das Geld, das er uns großzügig mit Politikerlächeln in die Hand drückt, vorher wegnehmen. Natürlich kann die Republik noch mehr Schulden aufnehmen. Dann müssen unsere Kinder den Teuerungsausgleich von heute viele Jahre später mit Zins und Zinseszins zurückzahlen.
De facto kann ich die Frage, wie man der Geldentwertung entkommen kann, nur mit einem edlen Metall-Tipp beantworten: Gold bleibt immerwährender Inflationsschutz. Nicht umsonst hat Gold am 4. Dezember ein neues Allzeithoch von 2135 Dollar je Feinunze erreicht.
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