Mehr als ein halbes Jahr nach einem spektakulären Juwelier-Coup in Villach klickten für den zweiten, noch gesuchten Täter die Handschellen. Und dies über 2000 Kilometer entfernt in Irland.
Filmreife Szenen spielten sich im vergangenen September in der Villacher Innenstadt ab: Zwei Kriminelle brachen die Eingangstür des Juweliergeschäfts Leeb und Leschanz in der Nikolaigasse auf, zerschlugen mehrere Glasvitrinen und machten sich schließlich mit Perlen, Schmuck und Uhren der Marken Breitling, Omega, Tag Heuer, Edox im Gesamtwert von um mehreren zehntausend Euro aus dem Staub.
Dicht gefolgt jedoch von zwei couragierten Passanten, die durch den Alarm aufmerksam wurden und die Verfolgung aufnahmen. Doch das Einbrecher-Duo konnte die beiden Zeugen abschütteln. Und trotz Einsatz des abgehobenen Polizeihubschraubers, der Hundestaffel und sämtlicher Polizeibeamten aus dem Stadtgebiet Villach, sowie deren Kollegen aus dem Bezirk Villach-Land verlief die eingeleitete Großfahndung vorerst erfolglos.
Nur einen Tag später ging einer der beiden Täter aber ins Fahndungsnetz. Im Fall seines Komplizen dauerte es etwas länger. Dank DNA-Beweisen und Videoauswertungen wussten die Kriminalisten mittlerweile ganz genau, wen sie suchten - und ließen so einen europäischen Haftbefehl gegen den geflüchteten Rumänen ausstellen.
An Österreich ausgeliefert
Der nun zum Erfolg führte: Wie die Polizei jetzt offiziell mitteilte, konnte der 37-Jährige im Zuge der Ausschreibung schlussendlich in Irland lokalisiert und verhaftet werden. Und mittlerweile wurde der mutmaßliche Juwelier-Einbrecher auch bereits an die heimischen Behörden ausgeliefert. Und zu seinem Kollegen in die Justizanstalt Klagenfurt gesteckt.
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